Overview

Studentische(r) MitarbeiterIn (m/w/d) 8 Stdn/Woche ab 02/2023
(Studierende der Psychologie, Medizin; Gesundheitswissenschaften oder verwandte Fächer, mit oder ohne BA-Abschluss)

Forschungsprojekt „Sektorenübergreifende gerontopsychiatrische Behandlung und Rehabilitation in Pflegeheimen: SGB-REHA
Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen zu stärken und Impulse für eine Neuordnung der Schnittstelle zwischen gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung zu schaffen. Das Projekt läuft über 24 Monate.

Aufgaben:
· Durchführung Assessments in einer Pflegeeinrichtung des Projekts, folgende Einsatzorte stehen derzeit zur Verfügung:
Hamburg Schnelsen, Hamburg Wellingsbüttel, Hamburg Volksdorf, Erkelenz bei Mönchengladbach, Essen-Steele, Rösrath (Rheinisch-Bergischer Kreis)
· Koordination der Termine in Zusammenarbeit mit der Study Nurse
· Dataclearing in Rücksprache mit MA der Uni Potsdam

Anforderungen:
· Erfahrung mit der Durchführung von (psychologischen) Assessments bzw. die Bereitschaft sich einzuarbeiten
· Erfahrung mit Befragungsprogrammen (secuTrial, SoSci Survey, etc.) bzw. die Bereitschaft sich einzuarbeiten
· Gute Statistik- und Methodenkenntnisse (qualitativ & quantitativ) bzw. die Bereitschaft sich einzuarbeiten (SPSS, R, MAXQDA etc.)
· Mobilität durch eigenes Auto/ÖPNV-Ticket von Vorteil aber keine Voraussetzung (Fahrtkosten werden ggfs. erstattet)

Wir bieten:
· Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten, bspw. Durchführung von Assessments
· Mitarbeit in einem motivierten und harmonischen Team
· flexible Arbeitszeitgestaltung (mit Assessment-gebundenem Mehrbedarf)
· Vergütung gemäß der UP-Berechnungstabelle für student. Mitarbeitende mit/ohne Hochschulabschluss
· Ein Anteil der Arbeit ist aus dem Home-Office möglich, der andere Anteil findet in der jeweiligen Einrichtung statt (Präferenz eines Standorts bitte mit angeben).

Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, kurzer tabellarischer Lebenslauf, ggf. vorherige Arbeitszeugnisse) bis zum 09.12.2022 per E-Mail an Andreas Häusler (andhaeus@uni-potsdam.de).

About Universität Potsdam

Die Sozial- und Präventivmedizin untersucht, wie psychosoziale Faktoren Gesundheit und Krankheit über die Lebensspanne beeinflussen. Neben soziodemographischen Kontextfaktoren wie zum Beispiel Alter, Bildungs- und Migrationshintergrund interessieren wir uns dafür, wie psychologische, soziale und gesellschaftliche Ressourcen Gesundheit erhalten und fördern können, und welche Stressoren und Risikofaktoren Krankheitsprozesse wie begünstigen. Die Professur für Sozial- und Präventivmedizin besteht seit dem Sommersemester 2013.

Einer unserer Schwerpunkte sind Erkrankungen im höheren Lebensalter, insbesondere seelische Erkrankungen (Depressionen) und Erkrankungen des Gedächtnisses (Demenzerkrankungen). Exemplarisch untersuchen wir Möglichkeiten, diesen Erkrankungen vorzubeugen oder ihren Verlauf positiver zu gestalten. Unsere Interventionsansätze reichen hier von der individuellen Ebene, beispielsweise durch Gedächtnistrainings und sporttherapeutische Interventionen, bis hin zur Versorgungsebene, beispielsweise durch die Implementierung von Leitlinien in Pflegeheimen.

Zentral ist hier jeweils die Frage, wie einzelne Personen, Gruppen oder Systeme lernen und sich verändern, und wie solches lebenslanges Lernen für die Gesundheitsförderung genutzt werden kann. Dabei stehen uns neben den Methoden der Versorgungsforschung neuro- und psychopsychologische, psychotherapeutische und humanmedizinische Methoden und in Kooperation das gesamte Spektrum der kognitiven Neurowissenschaften zur Verfügung.

In der Lehre ist die Professur an den Studiengängen Bachelor of Arts "Sporttherapie und Prävention", Bachelor of Arts "Sportmanagement", sowie dem Masterstudiengang "Integrative Bewegungs-, Sport- und Gesundheitswissenschaft" und dem Master/PhD Studiengang "Clinical Exercise Science" beteiligt. Neben der methodischen Kompetenz ist hier der Schwerpunkt die Lehre zu psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in Sport- und Gesundheitswissenschaften.